INGEBORG BACHMANN, PAUL CELAN

HELMUT BÖTTIGER: WIR SAGEN UNS DUNKLES
Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan
Moderation: Norbert Wehr

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 20.00 Uhr
Buchhandlung Proust

Eine Liebesgeschichte, um die sich viele Legenden ranken: Ingeborg Bachmann und Paul Celan lernten sich als junge, noch unbekannte Lyriker im Frühling 1948 kennen, und ihre Beziehung, die immer wieder von Phasen des Rückzugs gekennzeichnet war, dauerte bis Anfang der Sechzigerjahre, als beide schon längst zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Nachkriegszeit zählten. Kaum jemand wußte von der Nähe der beiden, und sie hielten es auch in der Tat nie lange miteinander aus – zu unvereinbar der biografische Hintergrund, zu groß die gegenseitig zugefügten Verletzungen, zu sehr hatten sie ihr Leben der Dichtung verschrieben.
Helmut Böttiger legt die bislang erste umfassende Darstellung der Beziehung Bachmanns und Celans vor. Eine faszinierende psychologische Studie zweier herausragender Dichter, die gemeinsam um Worte rangen, einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten.
Helmut Böttiger, geb. 1956, einer der renommiertesten Literaturkritiker des Landes, lebt in Berlin. Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik (1996), Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik (2012), Preis der Leipziger Buchmesse (2013; in der Kategorie Sachbuch/Essayistik). Buchveröffentlichungen, u.a.: Celan am Meer (2006), Die Gruppe 47(2013), Wir sagen uns Dunkles. Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan (2017).

Eine Veranstaltung im Rahmen von LITERATUR: LITERATUR!
in Kooperation von Literarischer Gesellschaft Ruhr e.V.
Schreibheft, Zeitschrift für Literatur, und Buchhandlung Proust

Gefördert von der Alfred und Claire Pott-Stiftung

18. Juni 2017 von literadmin
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